..ein paar schöne Eindrücke unserer Kunden..


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13.08.2015

Polen..

Unsere Reise führte uns nach Polen, genauer in die Masuren. Polen ist ein Land, das nach wie vor mit vielen Vorurteilen behaftet ist – und ehrlich, auch wir mussten viele unserer Klischees über Bord werfen! Polen ist seit 10 Jahren in der EU und hat dort viele innovative Ideen als Projekte vorgestellt, welche von der EU genehmigt und dank dieser finanziellen Unterstützung auch realisiert werden konnten.

Wir sind über Deutschland an die tschechische Grenze (Arnbruck) gefahren und danach in zwei grossen Schritten (Rozkos + Bronislawow) bis nach Wahrschau. Schon auf der Reise dahin staunten wir ab dem schönen, sauberen Land, ob der Disziplin der polnischen Autofahrer (ja, Aussenseiter gibt es auch – wie bei uns) und den sehr schön gepflegten Städtchen und Gärten. Die Strasse sind mehrheitlich gut zu befahren, werden an vielen Orten erneuert bzw. sind schon neu – nur selten wurden wir gezwungen, wegen Schlaglöchern deutlich langsamer zu fahren.
Nach zwei Tagen in Warschau zogen wir weiter nach Suraz im Narew-NP, wo wir unter anderem eine wunderschöne Kanufahrt machten. Weiter Richtung Harsz, also mitten hinein in die Masuren. Dieses „Land der 1000 Seen“ ist das Highlight in Polen! Eine wunderschöne Landschaft mit vielen sanften Hügeln, unzähligen kleinen und grossen Seen, gepflegten kleinen Hafenstädchen die an Holland oder Norddeutschland erinnern. Die Strasse sind von Alleen überdacht, zwischen den Bäumen sehen wir riesige Felder, die naturbelassen brach da liegen, Getreidefelder mit einem roten Hauch der Mohnblumen oder einem kräftigen blauen Dunst der unzähligen Kornblumen. Was für eine schöne Gegend!
Von Harsz wieder südlich über Mikolajki bis Wejsuny – wo wir wie fast immer an einem wunderschönen See übernachten.
Auf dem Weg nach Kosewo paddelten wir noch einmal einen der wunderschönen, meist naturbelassenen Flüsse – die Krutynia – hinunter. Das Kanufahren ist in der polnischen Seen- und Flusslandschaft sehr beliebt. Man kann fast überall für wenig Geld ein Kanu mieten und, sofern man ein Eigenes hat, vom sehr günstigen Einwegtransport profitieren. Man lässt sich also vielleicht 15 km flussaufwärts fahren und rudert dann ganz gemütlich (ca. 4,5 Std) dem Flussverlauf folgend durch die wunderschöne Landschaft, vorbei an kleinen Dörfchen zum Ausgangsort zurück.
Quer durch die Seenplatte geniessen wir die Fahrt über Olsztyn bis nach Elblag. Dort muss man natürlich den Schiffsauflug zu den Schiffshebewerken mitmachen. Ein einmaliges Erlebnis! Tipp: bei unsicherem Wetter früh zum Einsteigen bereit sein, da gedeckte Sitzplätze nur beschränkt zur Verfügung stehen.
Von Elblag weiter nach Danzig muss man unbedingt in Malbork das grösste Backstein-Schloss Europas anschauen. Ein Audioguide hilft einem, die Geschichte dieses imposanten Schlosses zu erleben.
Von Danzig fuhren wir über Gdyna weiter bis nach Leba an die Ostsee, einem kleinen, touristischen Dörfchen, welches in der Hochsaison im Juli und August rund 10 mal Touristen als Einwohner beherbergt. Der Strand und die berühmten Wanderdünen sind absolut sehenswert.
In Leba begann dann die Heimreise. Innert 4 Tagen waren wir nach rund 4200km wieder zu Hause und mussten uns leider von unserem Heim-auf-Rädern verabschieden. Wir werden sicherlich wieder solche Reisen unternehmen!
Danke der Familie Orozco für die unkompliziert und familiäre Unterstützung!
PS: wer die Koordinaten der verschiedenen CP’s und Stellplätze will, kann sich melden.

von: Plattner Stefan & Beatrice



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